Logo Innsbruck informiert
Großbaumverpflanzungen wurden in der Landeshauptstadt in der Vergangenheit bereits durchgeführt.
Großbaumverpflanzungen wurden in der Landeshauptstadt in der Vergangenheit bereits durchgeführt.

Bäume werden „tiefergelegt“

Maßnahme wird im Rahmen des Straßen- und Regionalbahnprojekts umgesetzt

25.000 Bäume besitzt die Stadt Innsbruck, drei davon stehen am kommenden Montag im Fokus: Die Säulen-Ahorne in der Reichenauer Straße sind Teil einer Baumreihe, die sich an der Gleisstrecke der Straßen- und Regionalbahn befindet. Im Zuge des Mobilitätsprojekts wurde dieser Straßenbereich neu gebaut und die Straße stellenweise abgesenkt, zum Beispiel an der Stelle der drei Säulen-Ahorne. Die Wurzeln der drei Bäume liegen nun um rund 20 Zentimeter zu hoch. Mithilfe einer sogenannten „Großbaumverpflanzung“ können die Bäume erhalten werden.

Baumbestand bleibt erhalten

„Es ist uns ein Anliegen, gesunde und gut entwickelte Bäume zu erhalten. Deshalb setzen wir hier eine nicht alltägliche Maßnahme um“, erklärt die ressortzuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. Die drei Ahorne werden mit einem Spezialgerät vom Standort kurzfristig entnommen und direkt auf dem LKW zwischengelagert. Die Baumgrube wird dann entsprechend tiefer ausgehoben, damit die nötige Endhöhe erreicht werden kann. „Danach werden die Bäume wiederum mit dem Spezialgerät an ihren ursprünglichen Ort zurück gepflanzt. Durch diese Vorgehensweise ist gewährleistet, dass wertvoller Grünbestand sowohl optisch als auch ökologisch erhalten werden kann und die Baumreihe in ihrer Gleichförmigkeit bestehen bleibt“, geht Markus Pinter, Referatsleiter „Grünanlagen – Planung und Bau“, ins Detail.

Diese Großbaumverpflanzung wird in enger Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) umgesetzt. Die Umpflanzung wird von der IVB im Zuge der Regionalbahn-Baustelle finanziert und vom Amt für Grünanlagen koordiniert. (DH)