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Eröffneten die Jaufenthaler-Krippe am Marktplatz: Christian Jaufenthaler (Sohn), Bürgermeister Georg Willi, Gottfried Jaufenthaler (Neffe), Sylvia Jaufenthaler (Tochter), Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Christian Mark (Christkindlmarkt Marktplatz v.l.).
Eröffneten die Jaufenthaler-Krippe am Marktplatz: Christian Jaufenthaler (Sohn), Bürgermeister Georg Willi, Gottfried Jaufenthaler (Neffe), Sylvia Jaufenthaler (Tochter), Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Christian Mark (Christkindlmarkt Marktplatz v.l.).

Ein Geschenk an alle Kinder Innsbrucks

Jaufenthalerkrippe ist bis 6. Jänner am Marktplatz zu sehen

Ein handwerkliches Meisterwerk verbreitet wieder traditionelle Weihnachtsstimmung: Die mechanische Jaufenthaler-Krippe wurde am 1. Adventsonntag beim Christkindlmarkt am Marktplatz eröffnet. Bis Sonntag, 6. Jänner 2019 wird dort täglich von 16.00 bis 19.00 Uhr die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dargestellt. Eine Aufführung dauert rund 25 Minuten.

„Friedl Jaufenthaler machte sein Meisterwerk allen Innsbrucker Kindern zum Geschenk. Mittlerweile können sich Kinder und Erwachsene zum 16. Mal an diesem vorweihnachtlichen, traditionellen Erlebnis erfreuen“, lädt Bürgermeister Georg Willi zum Besuch der Jaufenthalerkrippe ein.

„Der leicht erreichbare Standort am Marktplatz macht diesen Anziehungspunkt für die ganze Familie gut zugänglich,“ ergänzt Familienreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Dieses stimmungsvolle Angebot für Familien ist wie beispielsweise die Christkindlbahn, der Nikolaus- und Christkindleinzug, das Kasperltheater oder die Märchenstunde am Marktplatz kostenlos.“

Mit Liebe zum Detail
Die sieben mal drei Meter große Krippe wird von 15 Motoren betrieben, die insgesamt 28 Figuren bewegen, Kirchenglocken zum Läuten bringen sowie Türen öffnen und schließen, den Mond aufsteigen, den Wind wehen, den Hochaltar auftauchen und den Gloria-Engel aus einer Wolke erscheinen lassen.

Der 1932 geborene und 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Seit seiner Jugend beschäftigte er sich mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Er entwickelte bewegliche Ostergräber und Krippen, die bis heute Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und seines Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind. In dreieinhalb Jahren investierte der Krippenbauer mehrere tausend Arbeitsstunden in das Kunstwerk. 2002 überließ Friedl Jaufenthaler die Krippe der Stadt Innsbruck als Geschenk. (AS)