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Hitzefrei für Innsbrucks Fiaker-Pferde

Auflage der Stadt Innsbruck tritt erstmals in Kraft.

Die Temperaturen steigen – und damit auch die Anstrengung bei körperlicher Betätigung. Nicht nur Menschen leiden unter der Hitze, auch Tieren macht sie zu schaffen. Nach dem heißen Sommer 2018 ergänzte die Stadt Innsbruck den Genehmigungsbescheid für FiakerInnen um die Auflage, dass deren Pferde ab 32 Grad Celsius hitzefrei bekommen müssen. „Diese Maßnahme ist im Sinne des Tierschutzes von besonderer Bedeutung. Dieser Tage wird sie erstmals umgesetzt“, betont der zuständige Vizebürgermeister, Franz X. Gruber und ergänzt: „Wir appellieren natürlich zu jeder Zeit an die Verantwortung der Tierbesitzerinnen und -besitzer auf das Wohl ihrer Vierbeiner zu achten."

Eigenverantwortliches Handeln

Das Thermometer erreichte am Dienstag, 25. Juni, in der Landeshauptstadt erstmals in diesem Sommer mehr als 32 Grad. Ausschlaggebend ist die Temperaturanzeige bei der Messstation des Flughafens Innsbruck. Daher müssen Innsbrucks FiakerInnen den Betrieb unverzüglich einstellen. Überprüft wird die Einhaltung der Bescheidauflage von der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG). „Aufgrund der Prognosen sind die Kutscherinnen und Kutscher eigenverantwortlich dazu aufgerufen, das Thermometer im Auge zu behalten. Halten sie sich nicht an die Vorschrift, werden sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verwarnt. Es drohen auch Geldstrafen“, erklärt Gruber. (SAKU)