Logo Innsbruck informiert
Machten sich ein Bild der neuen Photovoltaik-Anlage am Dach der NMS O-Dorf: IIG-Bauleiter Patrick Hörbiger, Projektleiter Walter Aistleitner, Stadträtin Elisabeth Mayr, Direktorin der Musik-Mittelschule O-Dorf, Inge Ritzer, und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (v.l.).
Machten sich ein Bild der neuen Photovoltaik-Anlage am Dach der NMS O-Dorf: IIG-Bauleiter Patrick Hörbiger, Projektleiter Walter Aistleitner, Stadträtin Elisabeth Mayr, Direktorin der Musik-Mittelschule O-Dorf, Inge Ritzer, und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (v.l.).

Bildungseinrichtungen sind fit fürs neue Schuljahr

IIG nutzte die Sommerferien für umfangreiche Sanierungs- und Bautätigkeiten

Die Betreuung und Bildung der Kinder ist der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen. Gemeinsam mit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) wird fortlaufend investiert, um die Infrastruktur modern zu halten. Über die Sommerferien wurden und werden mehrere Projekte gleichzeitig in Angriff genommen, um die Arbeiten bis zum Schulstart abschließen zu können. Bildungsstadträtin Mag.a Elisabeth Mayr machte sich gemeinsam mit IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler ein Bild von einigen Maßnahmen.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Es ist wichtig, dass die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bestens ausgestattet sind, um den Kindern das Lernen in möglichst ansprechender Umgebung zu ermöglichen. Speziell Bildungseinrichtungen stellen oftmals eine Herausforderung dar, da sie während dem Betrieb ohne Unterbrechung genutzt werden – große Baumaßnahmen sind dann nur erschwert möglich. Deshalb bieten sich die schulfreien Wochen im Sommer dafür an“, erklärt Stadträtin Mayr und schließt an: „Ich möchte mich herzlich bei der IIG bedanken. Es ist beeindruckend, wie viel in wenigen Wochen umgesetzt werden kann.“

IIG-Geschäftsführer Danler erläutert: „Bei diesen Projekten ist es besonders wichtig, die vorgegebenen Zeitpläne einzuhalten. Mit Schulbeginn muss der Großteil der Arbeiten fertiggestellt sein. Die Kindergärten, Schulen und Horte müssen für die Kinder zur Verfügung stehen. Die Herausforderungen, vor denen wir am Anfang der Schulferien gestanden sind, waren vielschichtig: So musste beispielsweise ein Kindergarten um eine Gruppe erweitert werden, eine Photovoltaik-Anlage wurde installiert und in zwei Schulen fand eine Großinstandsetzung im Sinne des EU-Projekts ,SINFONIA‘ statt.“

Nachhaltige Energiegewinnung im O-Dorf

Auf dem Dach der Neuen Mittelschule (NMS) O-Dorf wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert. „Diese ist nach Süden ausgerichtet und sorgt für eine dezentrale Energieversorgung. Eine saubere und emissionsfreie Stromerzeugung ist nun möglich“, streicht Danler die Vorteile hervor. Wie viel diese bringt, zeigt sich auf einen Blick: Im Eingangsbereich der Schule wurde ein Monitor angebracht, von dem SchülerInnen wie LehrerInnen in Echtzeit ablesen können, welche Leistung die Anlage bringt, wie die Energiebilanz aussieht und wie viel CO2 eingespart wird. Zusätzlich zur Errichtung der neuen Energiequelle wurde die Rampe überdacht und Handläufe wurden angebracht.

Die gesamten Arbeiten kosten rund 280.000 Euro.

„SINFONIA“-Projekte in Neu-Arzl und Pradl

Die Siegmairschule in Pradl war die erste Innsbrucker Schule, die bereits 2015 im Zuge des EU-Projekts „SINFONIA“ saniert wurde. Nun wurde dieses Projekt mit einer Großinstandsetzung des Mitteltrakts fortgeführt. Teil davon waren zum Beispiel neue Fenster inklusive Sonnenschutz. In den Klassenräumen erneuerte die IIG die Bodenbeläge, diverse elektrotechnische Adaptierungen wurden durchgeführt und Räumlichkeiten neu gedämmt. „Auf Wunsch der Nutzerinnen und Nutzer haben wir im Zuge der Arbeiten auch die Bibliothek mit dem Medienraum verbunden und neue Werkräume errichtet“, erklärt IIG-Geschäftsführer Danler.

Auch in der Volksschule (VS) Neu-Arzl setzte die IIG im Südtrakt eine Großinstandsetzung nach „SINFONIA“ um. Im Vordergrund des Projekts stand die thermische Hülle des Gebäudes. Eine mechanische Lüftungsanlage wurde unter anderem eingebaut, Fenster getauscht und ein neues Dach errichtet. Auch bei diesem Gebäude wurde eine Photovoltaik-Anlage angebracht. Eine Besonderheit dieses Projekts hebt Stadträtin Mayr hervor: „In einer Musterklasse wird eine biologische Beleuchtung getestet. Diese soll zur Steigerung der Wachheit, Konzentration und Aufmerksamkeit der Kinder beitragen.“

In Summe werden in die beiden Instandsetzungen nach „SINFONIA“ 2018 rund 4,5 Millionen Euro investiert.

Zusätzliche Kindergartengruppe in Igls

Der städtische Kindergarten in Igls stieß an seine Kapazitätsgrenzen. Deshalb wurde er nach Zustimmung des Stadtsenats im Sommer 2018 um eine Gruppe erweitert. Die Räumlichkeiten, in denen sich bisher das Bürgerbüro Igls sowie der Unterausschuss befanden, wurden von der IIG Kindergarten-gerecht umgestaltet. Im Herbst 2018 können nun 16 weitere Kinder betreut werden. Die Kosten für die Erweiterung des Kindergartens belaufen sich auf rund 30.000 Euro.

Außerdem setzte die IIG in den vergangenen Wochen in mehreren Gebäuden Maßnahmen für eine verbesserte Barrierefreiheit und Instandsetzungen bzw. Erneuerungen von WC-Anlagen um. Bis Schulbeginn 2018/19 werden rund 15 Sanierungsprojekte in Kindergärten, Schulen und Horten durchgeführt.  (DH)