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Geschäftsführer Bernd Noggler (l.) führte Bürgermeister Georg Willi durch die Leistelle Tirol.
Geschäftsführer Bernd Noggler (l.) führte Bürgermeister Georg Willi durch die Leistelle Tirol.

Informativer Austausch mit der Leitstelle Tirol

In der Hunoldstraße koordinieren 75 MitarbeiterInnen Notrufe und Einsätze

Vor 15 Jahren fiel die Entscheidung von Land Tirol und Stadt Innsbruck eine gemeinsame Leitstelle in der Landeshauptstadt zu errichten. 2005 startete die heute unter dem Namen „Leitstelle Tirol“ bekannte Einrichtung in Innsbruck. Bürgermeister Georg Willi besichtigte am Dienstagabend die Einsatzzentrale. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Bevölkerung. Ich bedanke mich beim gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz, unter doch oftmals stressigen und herausfordernden Rahmenbedingungen“, betonte der Bürgermeister bei seinem Besuch.

Erreichbarkeit rund um die Uhr

Leitstellen-Geschäftsführer Bernd Noggler führte Willi durch die Räumlichkeiten und beschrieb den Arbeitsalltag. Zudem besprachen die beiden weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Insgesamt beschäftigt die Leitstelle 75 MitarbeiterInnen in ihrer Zentrale in der Hunoldstraße. Bis zu 25 von ihnen arbeiten rund um die Uhr in den Einsatzbereichen Notrufcenter, Krankentransport, Notfallrettung sowie Feuerwehr und technische Rettung. Unter den Notrufnummern 122 (Feuerwehr), 140 (Alpinnotruf) und 144 (Rettung) gelangen Notrufe an die Tiroler Blaulichtorganisationen bei der Leitstelle ein und werden von einer bzw. einem diensthabenden MitarbeiterIn bearbeitet. Die Leitstelle ist auch an den Weihnachtsfeiertagen sowie zu Silvester und Neujahr immer besetzt.

Jahresbilanz 2017

Bei der Besichtigung wurden dem Stadtchef auch die Einsatzzahlen präsentiert: Mehr als 468.700 Anrufe gingen 2017 bei der Leitstelle Tirol ein, davon handelte es sich bei zirka 167.450 um Notrufe. In Innsbruck gab rund 93.000 Alarmierungen, davon entfielen knapp 3.050 auf die Feuerwehr. 63.380 Einsätze waren Krankentransporte und mehr als 26.400 Rettungsdienste in der Landeshauptstadt. Beim Waldbrand Hechenberg am 11. Mai des Vorjahres registrierte die Leitstelle Tirol binnen einer Stunde 295 Anrufe. „Die Zahlen sind beeindruckend. Daran wird deutlich, wie wichtig die Erreichbarkeit rund um die Uhr ist“, erklärte Willi.