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Am Innsbrucker Rathaus hängt anlässlich des Welt-Aids-Tages eine Schleife.
Am Innsbrucker Rathaus hängt anlässlich des Welt-Aids-Tages eine Schleife.

Rathaus trägt Rote Schleife

Stadt Innsbruck setzt Zeichen der Solidarität zum Welt-Aids-Tag

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 01. Dezember hängt am Balkon des Innsbrucker Rathauses am Wochenende eine rote Schleife. „Unsere Landeshauptstadt ist ein Ort der Begegnung und des Miteinanders für alle Menschen. Diskriminierung hat bei uns keinen Platz, daher setzen wir ein klares Zeichen“, betont Bürgermeister Georg Willi. Die Rote Schleife (englisch Red Ribbon) ist weltweit ein Symbol der Solidarität mit HIV-infizierten und Aids-kranken Menschen. Die Aidshilfe Tirol hat ihren Sitz in Innsbruck. Vor Kurzem statteten VertreterInnen mit Partnervereinen dem Stadtoberhaupt einen Besuch im Rathaus ab, bei dem wichtige Anliegen und Möglichkeiten der Unterstützung besprochen wurden.

Weltweit leben knapp 37 Millionen Menschen mit dem HI-Virus (HIV), rund 2,8 Millionen davon sind Kinder. Menschen, die infiziert sind, erfahren heutzutage immer noch oft Diskriminierung. In Österreich leben acht- bis neuntausend Personen mit der Krankheit, die Dunkelziffer ist weit darüber. Mit dem jährlichen Welt-Aids-Tag wird Bewusstsein geschaffen für diese Krankheit und einen sensiblen und gleichberechtigten Umgang mit Betroffenen. Es gibt vielerorts Informationsstände und Aktionen für die Sensibilisierung der Gesellschaft. Ein wichtiger Punkt ist das Thema Aufklärung – mehr als die Hälfte der Neuinfektionen entstehen, weil die übertragende Person selbst nicht weiß, dass sie den Virus in sich trägt. (SAKU)