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Themen des Stadtsenates vom 6. Februar 2019

• Beschaffung von 10.000 Bücher für „Innsbruck liest“ • Sozialplan: Einrichtung von Arbeitsgruppen • Ausweitung der Kinderbetreuung • Wiederbestellung einer Amtsvorständin
 

Beschaffung von 10.000 Bücher für „Innsbruck liest“

Seit 2004 werden in der Tiroler Landeshauptstadt einmal im Jahr 10.000 Exemplare eines ausgewählten Buches als literarisches Geschenk verteilt. „Der regelmäßige Erfolg hat ,Innsbruck liest‘ als zentrales Leseprojekt sowie als Fixpunkt im Kulturjahr positioniert“, lobt Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. Heuer wird die Aktion erstmals von der Stadtbibliothek Innsbruck organisiert.

Der Stadtsenat nahm das vorliegende Angebot des Literaturverlags Droschl über die Buch-Lieferung zum Gesamtpreis von 39.000 Euro mehrheitlich an. Wie bereits in den Vorjahren wird der Buchankauf zum Großteil über Sponsoren rückfinanziert. Der Titel des Werkes bleibt bis zur Pressekonferenz im Mai geheim.

 

Sozialplan: Einrichtung von Arbeitsgruppen

Im Sinne des Arbeitsübereinkommens wird ein Sozialplan der Stadt Innsbruck erarbeitet. Zu diesem Zweck werden nun eine Steuerungs- sowie folgende vier Arbeitsgruppen eingerichtet: „Wohnungslosigkeit, Mindestsicherung und Sucht“, „Flucht, Migration und Integration“, „Kinder- und Jugendhilfe“ sowie „Gemeinwesenarbeit und Menschen mit Behinderung“.

Die Gruppen setzen sich aus MitarbeiterInnen der zuständigen, städtischen Fachdienststellen sowie Beteiligungsunternehmen zusammen. Die Steuerungsgruppe wird vom ressortzuständigen Vizebürgermeister Franz X. Gruber eingeladen und koordiniert. „Ziel ist nicht nur die Schaffung eines Planungsinstrumentes, sondern auch die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Optimierung der Sozial- und Wohnungspolitik“, fasst Vizebürgermeister Gruber zusammen: „Die Entwicklung in Arbeitsgruppen ist dafür ein konstruktives wie sinnvolles Vorgehen.“ Auch der Stadtsenat sieht dies so und befürwortet ihre Einrichtung einstimmig.

 

Ausweitung der Kinderbetreuung

Sowohl im Stadtteil Reichenau als auch in Sieglanger - Mentlberg steigt der Bedarf an Kinderbetreuungsangeboten. Grund dafür sind in der Reichenau etwa die geplanten 300 Mietwohnungen im ersten Baufeld der Campagne Reichenau. Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) werden deshalb beauftragt, im Baufeld 1 eine zweigruppige Kinderkrippe zu konzipieren, einzurichten und zu betreiben. Notwendige Erweiterungen der Kinderbetreuung in weiteren Baufeldern werden in den zukünftigen Planungen berücksichtigt.

Im Stadtteil Sieglanger - Mentlberg besteht hingegen kurzfristig der Bedarf an zwei weiteren Kindergarten-Gruppen und die Adaptierung des Mittagstisches. Langfristig ergibt sich durch den Abbruch der ehemaligen Feuerwache weiteres Entwicklungspotential. Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) wird beauftragt, einen geladenen Architektur-Wettbewerb auszuloben.

„Die Sicherung, der Ausbau und die Bereitstellung qualitätsvoller Betreuungsplätze sind ein wichtiges Zeichen für die gesamte Stadtentwicklung und unverzichtbare Grundpfeiler der städtischen Versorgung“, sind sich Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr einig. Der Stadtsenat stimmte beiden Anträgen einstimmig zu.

 

Wiederbestellung einer Amtsvorständin

Die derzeitige Vorständin des Amtes „Kinder, Jugend und Generationen“, Mag.a Dr.in Martina Zabernig, wird in ihrer Funktion für weitere fünf Jahre bestätigt. Für ihre Wiederbestellung bis zum 31. März 2024 sprach sich der Stadtsenat in seiner Sitzung einstimmig aus und dankte ihr im Zuge dessen ebenso für ihr bisheriges Wirken. (AA)