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Verkehrssicherheit in Innsbruck

Tempoüberschreitungen halten sich dank vieler Kontrollmessungen in Grenzen

Mit einem herzlichen Dank an die Verkehrspolizei startet heute Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl den Bericht über die gemeinsam organisierte Geschwindigkeitsüberwachung. „Wir haben hier eine ausgezeichnete Zusammenarbeit, die uns unbürokratische Überwachungsmaßnahmen dort erlauben, wo Bürgerinnen und Bürger sich von Geschwindigkeitsübertretungen gestört und gefährdet fühlen“, sagt die Mobilitätsstadträtin.

Oberst Markus Widmann, Leiter der Verkehrspolizei in Tirol, führt aus: „Als wir das Projekt im Jahr 2017 gestartet haben, lag die Übertretungshäufigkeit bei 5,8 Prozent. Im Jahr 2018 ist dieser Wert bereits auf 5,1 Prozent gesunken und bedeutet, dass in Innsbruck erfreulicherweise langsamer gefahren wird und die Geschwindigkeitslimits immer besser beachtet werden.“ Und der für Sicherheit zuständige Amtsvorstand Elmar Rizzoli ergänzt: „Durch die enge Kooperation zwischen Polizei und Stadt Innsbruck ist es uns möglich innerhalb kürzester Zeit auf Anregungen und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger effektiv mit Radarmessungen zu reagieren.“

Die Stadt Innsbruck stellt seit Mai 2017 zwei Bedienstete zur Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei zur Verfügung, die mit einem mobilen Radargerät an besonders heiklen Stellen Geschwindigkeitsmessungen durchführen und bei Tempoüberschreitungen Anzeigen erstatten: Das sind Nahbereiche von Schulen, Kindergärten und SeniorInnenzentren und von Öffi-Haltestellen. Die 3.000 Dienststunden der beiden städtischen MitarbeiterInnen wurden 2018 etwa zu zwei Drittel für Messungen und etwa zu einem Drittel für Verwaltungs- und Administrationstätigkeiten verwendet. Gemessen wird nach einem von der Verkehrspolizei erstellten Konzept mit ca. 100 besonders heiklen Stellen und zusätzlich an Örtlichkeiten, bei denen sich häufig BürgerInnen beschweren.

Die Übertretungs-Hotspots
Die Straßen, an denen die meisten Strafen ausgestellt werden mussten, sind mit 2.500 Strafen die Igler Straße und mit je knapp 1.500 Strafen die Höhenstraße und der Schusterbergweg. Prozentuell wurden daneben auch in der Luigenstraße, in der Josef-Wilberger-Straße, in der Kaufmannstraße, in der Sieberer- und Falkstraße, in der Anzengruber- und in der Philippine-Welser-Straße Überschreitungshäufigkeiten von über zehn Prozent gemessen, wobei hier der Schusterbergweg mit 26 Prozent zu schnell fahrenden Autos deutlich die stärkste Belastung hat. Bei knapp 370.000 gemessenen Autos sind beinahe 19.000 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt worden, das entspricht einer durchschnittlichen Übertretungshäufigkeit von fünf Prozent. Von den gestraften PKW-FahrerInnen haben 94 Prozent ein österreichisches und sechs Prozent ein ausländisches Kennzeichen. Jede/r Fünfzigste ist mit über 20 km/h zu schnell unterwegs.

Geschwindigkeit ist eine Frage der Sicherheit: „In Innsbruck wissen die Autofahrerinnen und Autofahrer, dass es neben den fünf fixen Messstellen auch mobile Geschwindigkeitsmessungen gibt. Ich halte das für einen wichtigen Bestandteil unseres Verkehrssicherheitskonzeptes“, sagt Stadträtin Uschi Schwarzl.

Rücksicht geht vor
Geschwindigkeitsübertretungen gefährden insbesondere schwache VerkehrsteilnehmerInnen. Bei Tempo 30 steht ein Auto bei trockener Fahrbahn nach 15 Metern, während es bei Tempo 50 nach 15 Metern noch beinahe mit voller Geschwindigkeit unterwegs ist. Die Polizei appelliert, bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten und ersucht darüber hinaus um ein insgesamt rücksichtsvolles Miteinander bzw. gegenseitiges Verständnis von AutofahrerInnen, RadfahrerInnen, Moped- und MotorradfahrerInnen sowie FußgängerInnen.

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl
Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at