Logo Innsbruck informiert
Stadträtin Uschi Schwarzl und Robert Maier (4. v. l.; IVB-Verkehrsplanung) besichtigen mit Vertretern aus Allerheiligen, Pfarrer Bernhard Kranebitter, Bernhard Bramböck (VS Allerheiligen), Anton Gasser und Peter Kodera (beide Bürgerinitiative; v. l.) die neu gestaltete Haltestelle bei der Pfarrkirche in Allerheiligen.
Stadträtin Uschi Schwarzl und Robert Maier (4. v. l.; IVB-Verkehrsplanung) besichtigen mit Vertretern aus Allerheiligen, Pfarrer Bernhard Kranebitter, Bernhard Bramböck (VS Allerheiligen), Anton Gasser und Peter Kodera (beide Bürgerinitiative; v. l.) die neu gestaltete Haltestelle bei der Pfarrkirche in Allerheiligen.

Linie H verbindet Hörtnaglstraße mit Technik und Marktplatz

Auf Wunsch der BürgerInneninitative neuer Fahrplan durch Allerheiligen

Eine Taktverdichtung auf der Stammlinie und einen neuen Ast für die BewohnerInnen von Allerheiligen: Das bringt das Jahr 2019 in jenem Stadtteil, der laut Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl großes Entwicklungspotenzial in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel hat. „Wir merken an Verkehrszählungen und an den Beschwerden von Anrainerinnen und Anrainern über zu viel Autoverkehr von der Schneeburggasse bis zur Höttinger Gasse, dass wir das Öffi-Angebot in den westlichen Hanglagen von Innsbruck deutlich verbessern müssen“, formuliert die Mobilitätsstadträtin die längerfristige Perspektive. Ein erster wesentlicher Schritt ist die Verdoppelung der Linie H vom Marktplatz bis zur Station Leonhardsweg. Dort zweigt dann ein Ast in Richtung Technik ab und bedient Allerheiligen. Der andere Ast bleibt gleich und fährt wie gehabt bis zu den Allerheiligenhöfen.

Sicherer Schulweg

Bürgerinitiativen-Vertreter Anton Gasser sieht in den mit Ende Jänner 2019 in Kraft tretenden Routen- und Fahrplanänderungen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung: „Die Linie O wird Ende Jänner eingestellt. Nach jahrelangen Verhandlungen mit Stadt und IVB wird die neue Direktverbindung H neu zwischen dem Terminal Innrain über Hötting, Schneeburggasse und der Hörtnaglstraße bis zur Technik als Kompromisslösung für den Entfall in Betrieb gehen. Damit können Schul- und Kindergartenkinder von Sadrach erstmals direkt mit einer durchgehenden Busverbindung nach Allerheiligen gelangen.“ Gasser sieht weitere Vorteile in der neuen Linie: „Die Stadt hat den bisher gefahrvollen und weiten Schulweg sicherer gemacht. Auch die Besucherinnen und Besucher vom Pfarrzentrum und der Bibliothek Allerheiligen können diese Möglichkeit nutzen. Nach einem halben Jahr sollte eine Evaluierung erfolgen, um die Akzeptanz zu prüfen und Verbesserungspotentiale zu erheben und nötigenfalls Adaptierungen durchzuführen.“

Konstruktive Zusammenarbeit

IVB-Verkehrsplanungschef Robert Maier betont die wichtige Zusammenarbeit mit denjenigen, die dann neu umgesetzte öffentliche Verkehrsmittel auch benutzen sollen: „Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck und der Bürgerinitiative haben wir ein tolles Angebot zur Erweiterung der Linie H entwickelt. Wir sind dankbar für die konstruktiven Gespräche, die wir in den vergangenen Monaten führen durften – nur so können wir unser Angebot verbessern. Wir sind laufend bemüht, ein moderner und zuverlässiger Mobilitätsdienstleister für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker sowie Gäste zu sein.“ Seitens der IVB wird außerdem die direkte Verbindung von Allerheiligen ins Zentrum im Halbstundentakt bzw. im Viertelstundentakt entlang der Stammachse betont. Gleichzeitig ist eine Verbindung zwischen Technik und Hötting umgesetzt, die vor allem für Kindergarten- und Volksschulkinder und für jene, die gerne mit der Tram in die Stadt fahren wollen, ein gutes Angebot sein soll.

Neue Ampel

Kompliziertester Baustein der neuen Verbindung in der Umsetzung ist eine Lichtsignalanlage am oberen Ende der Hörtnaglstraße, wo kein ausreichender Platz für eine Begegnung zwischen Bus und PKW oder von zwei Bussen vorhanden ist. Deswegen wird nach der Kreuzung mit der Schneeburggasse auf der Hörtnaglstraße per Ampel die Straße für den Bus freigehalten. Die Verdoppelung des Taktes auf der Linie H schlägt mit Mehrkosten von rund 280.000 Euro pro Jahr zu Buche.

Rückfragehinweis
Mag. Paul Aigner
+43 512 5360 1315
paul.aigner@magibk.at